Der Hund, die Krähe, das Om… und ich!? Mein eigenes 90 Tage Yoga Experiment – Vorwort

Jan 24, 2016 | Bücher, Sonstiges | 0 Kommentare

Der Hund, die Krähe, das Om... und ich!Das Buch, welches mich zu diesem Experiment inspiriert hat, ist schon etwas älter. 2011 ist es erschienen, und ich weiß garnicht, wie bekannt oder beliebt es damals war. Ich hatte zumindest noch nichts davon gehört, bevor ich in diesem Jahr zufällig über das ganze „Paket“ gestolpert bin.

Susanne Fröhlich war mir natürlich schon ein Begriff, so wie wahrscheinlich fast jedem Deutschen. Ich hatte zwar noch keines ihrer Bücher gelesen, aber im Fernsehen sieht man sie doch mal öfters. Auf jeden Fall war ich im Frühjahr 2015 auf der Suche nach neuen „Fitness“-DvDs für zu Hause, und fand die Idee Yoga mal zu versuchen ganz interessant. Da Susanne Fröhlich immer so schön strahlt, oder warum auch immer, habe ich mich für ihre „Yoga macht Fröhlich“ DvD entschieden, ist ja auch ein schöner Titel für eine DvD. Und ich kann nur sagen: es war eine der besten Entscheidungen, die mein Bauchgefühl 2015 für mich getroffen hat.

fröhlicheyogawerkstatt2Ich habe die Workouts auf der DvD gemacht, kam gut damit klar und es hat richtig Spaß gemacht. Zudem muss man irgendwie immer selber lächeln, wenn man Susanne Fröhlich beim Yoga lächeln sieht. Danach habe ich mich weiter in das Thema reingearbeitet, auf Gymondo Yoga und Pilates ausprobiert, und sogar eine 30 Tage Challenge erfolgreich beendet und bin zu einem Mitglied des Bad Yogi Club geworden. Ich mache also jetzt schon über ein halbes Jahr Yoga, aber so richtig zufrieden mit mir selbst bin ich nicht, zumindest was das Yoga angeht.

Als ich angefangen habe dachte ich, in 2-3 Monaten kann ich die Krähe und einen Kopfstand. Habe etwas an Bauch an den Seiten abgenommen und etwas an Muskeln in den Armen zugelegt. 6 Monate später ist nichts davon Realität geworden, und ich bin eigentlich nur selber Schuld. Mir fehlt die Regelmäßigkeit, und deswegen auch Kraft und Ausdauer. Ich arbeite unter der Woche Vollzeit und koche zu Hause für mich selbst. Mir fehlt oft die Zeit und die Lust, für eine Yoga Session die Matte auszurollen und mich in „Sportsachen“ zu werfen (also Sport-BH und Yoga Hose), nach einem anstrengend Tag oder einer kraftraubenden Woche, will ich einfach nur auf der Couch liegen, lesen und Tee trinken. Dabei macht mir Yoga doch eigentlich viel Spaß und ich weiß dass es mir helfen würde, einen freien Kopf zu bekommen.

Ich will nicht despektierlich klingen, aber ich bin nicht aus der Kirche ausgetreten, um nun eine Ersatzreligion zu finden.

woche1-yoga-susannefroehlichZum Jahresanfang habe ich meine Lieblingsbücher aus 2015 rausgesucht und bin mal wieder an „Der Hund, die Krähe, das Om und ich“ von Susanne Fröhlich hängengeblieben, habe geblättert, gelesen und meine Markierungen durchgesehen. Ich mochte dieses Buch letztes Jahr so gerne, als ich es zum ersten Mal gelesen habe. Es motiviert und macht Lust auf mehr Yoga, ohne einem etwas vor predigen zu wollen. (Leseprobe und co.) Und auch beim 2. oder 3. Mal durchblättern macht es Lust auf mehr. Deswegen stand ich die letzten paar Tage öfter auf der Matte, als die letzten paar Wochen zusammen (schließlich war ja Weihnachten und Neujahr, und… ach, lasst uns mit Ausreden erst gar nicht anfangen) und habe mir überlegt, hier mein eigenes kleines Yoga Tagebuch zu führen. Teilweise für mich, um ein bisschen „Buch“ zu führen, darüber was ich gemacht habe. Aber ich hoffe dass auch andere ein solches Experiment interessiert, ob „Yoga jeden Tag“ eine Idee ist, die auch funktioniert wenn man sich durch einen Fulltime-Job die Zeit nicht komplett selbst einteilen kann und „Lust und Laune“ stark von äußeren Einflüssen abhängen.

stuff-yoga-susannefroehlichMatte, Yoga Blöcke und einen Yoga Gurt habe ich zu Hause. „Yoga macht Fröhlich“ hatte ich schon, „Fröhlich aufgefrischt – Susannes kleine Yogawerkstatt“ hatte ich mir am Freitag noch schnell besorgt, und so fing heute Tag #1 der 90 Tage Challenge an. Ich werde hauptsächlich die Workouts der DvD machen, in der Hoffnung dass ich dann wie Susanne in ihrem Buch auch in 30 Tagen endlich die Krähe kann. 😉 Aber ich werde auch Workouts aus dem Bad Yogi Club machen (da gibt es zum Beispiel ab Februar jeden Montag ein neues Online Video) odere andere Sachen aufnehmen, nach Lust und Laune, denn Abwechslung muss ja auch mal sein.

Instagram NamasteMeine Ziele sind in etwa noch die gleichen. Ich will „irgendwann“ die Krähe und den Kopfstand schaffen. Muskeln in den Armen haben, dafür ein paar Zentimeter weniger Bauch/Taille. Mein größter Wunsch ist, Migräne Anfälle in den Griff zu bekommen, die sich in letzter Zeit leider wieder häufen. Dafür nehme ich zwar Magnesium ein, hatte aber letztes Jahr auch das Gefühl dass regelmäßige Yoga Übungen für Nacken und Schultern mir geholfen haben.

Ich werde dann nach den 90 Tagen versuchen zu berichten, ob sich was geändert hat. Tag 1 hat heute schon stattgefunden, aber weil ich jetzt schon so lange erklärt habe, schreibe ich euch dazu lieber eine extra Beitrag, vielleicht auch eher eine Wochenzusammenfassung, mal sehen. Ich hoffe ich seid gespannt und drückt mir die Daumen.

Angeblich kann man mit Willenskraft alles erreichen. Man muss es nur wirklich wollen. Ich will die Krähe können – aber sie will nicht! Wie gemein von der Krähe! Mistvogel!
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