Niemand weiß, woher sie kommt. Niemand weiß, zu wem sie gehört. Und doch ist sie ihrer aller Rettung.

Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …“

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Meine Meinung

Es hieß, die Menschen ohne Haut suchten noch immer ihre Seelen. [] Wenn ich keine Seele hatte, was war das dann, das in mir Wellen schlug?

Nachdem „Die Magie der Namen“ mich für Fantasy und vor allem für Fantasy im Einzelband begeistern konnte, war ich auf der Suche nach ähnlichen Büchern.

Bei „Skin – Das Lied der Kendra“ schien da auf den ersten Blick alles perfekt. Das Cover zieht einen magisch an, die Handlung klingt interessant und das erste Kapitel (>>Leseprobe<<) mit einem unglaublichen WOW-Effekt am Ende ließ mich einfach nicht mehr los. Beim Lesen des Buches stellte sich aber dann leider doch ziemlich schnell die Ernüchterung ein.

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Rezensionsexemplar.

ReziStempelVielen Dank an den Verlag. Meine Meinung ist aber meine eigene.

Die Handlung plätschert nur so vor sich hin, die „Magie der Haut“ ist relativ unspektakulär und mit viel „sex, drugs und rock n‘ roll“ werden künstlich weitere WOW-Effekte geschaffen, die aber eher vom Lesen abschrecken als einen weiter in die Welt hineinzuziehen.

Einen ganz besonderen solchen Moment bekomme ich immer noch nicht aus dem Kopf, und das ist definitiv nicht positiv gemeint. Das war mir einfach zu verstörend… (Markieren für Spoiler: „die Protagonistin hat Sex mit einem Fisch, der ihr beim Schwimmen in alle möglichen Löcher… naja, ihr wisst schon. Stellt es euch aber besser erst gar nicht vor.„)

skin-liedkendra-allyhookDrei Sterne bzw. Pfötchen gibt es trotzdem, weil Skin ein ganz solider historischer Roman hätte sein können. Die Handlung ist gut recherchiert, der Schreibstil von Ilka Tampke sehr angenehm zu lesen.

Auch die Einbindung von Fantasy war okay. Ich kann mir gut vorstellen, dass früher in England Druidenvölker (oder ähnliche) die Rituale im Buch so durchgeführt haben und den gleichen Glauben gehabt haben können.

Völlig übertrieben und nicht richtig stimmig waren dann aber die Ausführung der Fantasy Elemente. Was es so richtig mit den Häuten auf sich hat, habe ich bis zum Ende nicht richtig verstanden. Braucht man die Haut nun oder nicht? Darüber war sich die Autorin glaube ich selbst nicht ganz im Klaren.

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Und so lässt mich das Buch verwirrt, mit vielen Fragen und ekligem Kopfkino zurück. Es ist ein Buch knapp über dem Durchschnitt und das „sex, drugs und rock n‘ roll“ der Fantasy Literatur. Wenn euch die Rezension neugierig gemacht hat, solltet ihr es ausprobieren. Für mich persönlich war es aber leider nichts.

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Meine Bewertung: 3/5

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