For todays ThrowBack Thursday Books, I want to revive and old review from 2011 about one of my favourite dystopians. It was one of the first I ever read, but it’s still my favourite today, and it just never got enough attention (as far as I can tell, probably because they didn’t make a movie out of it…)

 

Am heutigen „ThrowBack Thursday“ für Bücher möchte ich euch gerne einer meiner Lieblingsdystopien vorstellen. Die Rezension kommt aus 2011, die Matched Trilogie ist aber immer noch einer meiner Lieblinge, bekam aber leider nie so richtig viel Aufmerksamkeit (zumindest hat es sich nie so angefühlt, wahrscheinlich weil daraus kein Film gemacht wurde.

„Lying in bed, my body and soul bruised and tired, I realize that the Officials are right. Once you want something, everything changes. Now I want everything. More and more and more. I want to pick my work position. Marry who I choose. Eat pie for breakfast and run down a real street instead of on a tracker. Go fast when I want and slow when I want. Decide which poems I want to read and what words I want to write. There is so much that I want. I feel it so much that I am water, a river of want, pooled in the shape of a girl named Cassia.“
matched„Cassia has always trusted the Society to make the right choices for her: what to read, what to watch, what to believe. So when Xander’s face appears on-screen at her Matching ceremony, Cassia knows with complete certainty that he is her ideal mate… until she sees Ky Markham’s face flash for an instant before the screen fades to black.

The Society tells her it’s a glitch, a rare malfunction, and that she should focus on the happy life she’s destined to lead with Xander. But Cassia can’t stop thinking about Ky, and as they slowly fall in love, Cassia begins to doubt the Society’s infallibility and is faced with an impossible choice: between Xander and Ky, between the only life she’s known and a path that no one else has dared to follow.“


auswahl-matchedDas System sagt, wen du lieben sollst – aber was sagt dein Herz?

Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird – wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Bria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekannt gegeben.

Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen – das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zu wählen?


If you want something, everything changes.

Isn’t it normal, for a young girl, for all of us, to want to marry whoever we choose? To choose our own breakfast, choose our own job, choose our own pace when we run and run where we want, choose whichever poems or stories we want to read?

Cassia Reyes can’t choose any of that for herself. And it’s not just her. Everyone in her world has no choice in anything, they are being controlled like puppets by the „Officials“ of their society. Depending on your grades in school, your ideal job is chosen for you. At your 17th birthday, your ideal partner (your ideal „match“) is chosen for you. You have until your 21st birthday to decide if you want to marry your match, or stay single forever. But what choice is that, really? To be excluded from society, your family, to be less than everyone else.

It’s a vision of a future, in which none of us would choose to live. Ally Condie describes it all so real, almost too real, from the perspective of Cassia Reyes. I read a lot of reviews that really didn’t like her, and found her story telling too slow. But I really liked the slow pace with which the story unravels until the action starts.

Because I did want to see the world, and it’s people, and learn as much as possible about them. It’s a scary but interesting dystopian future. After putting the book down, you really start to appreciate all the simple choices you get to make in everyday life. Like, what to get out of the fridge to eat. Or whether you want coffee or tea.

I really liked Cassia as a character, I could relate to her in this world really well. I was happy for her when she got matched with her best friend Xander, but through her I also fell hard for Ky. Which made it so much easier to appreciate this kind of triangle (even though it’s really not a triangle, only if you are looking at it from the Officials/the societies point of view, it’s confusing, but worth it). I cried with Cassia when she had to say goodbye to her grandfather, and in the end, I just wanted to fight for her, and with her.

„Matched“ is a fantastic and scary dystopian, an easy and quick read for everyone who likes the genre. But don’t underrate it, it might be a quick read, but the society will stay on your mind for quite a while.

Sobald du etwas willst, verändert sich alles.

Ist es nicht normal für ein junges Mädchen, für uns alle, zu heiraten wen wir wollen; frühstücken was wir wollen; uns unseren Beruf aussuchen zu dürfen; rennen so schnell wir wollen und wo wir wollen; aussuchen, welche Gedichte oder Geschichten wir lesen?

All das, darf Cassia Reyes nicht. Und das ist nicht nur ihr Schicksal. Die Menschen in ihrer Welt werden von den „Officials“ wie Puppen gesteuert. Anhand schulischer Leistungen wird der optimale Arbeitsplatz für sie ausgewählt, zu ihrem 17. Geburtstag wird der optimale Partner für sie ausgewählt, und bis zum 21. Lebensjahr muss man sich entscheiden ob man diese Person heiraten, oder für immer ein „Single“ bleiben will. Es wird ihnen dreimal täglich das optimale Essen gebracht. Freizeit gibt es nur zu einer bestimmten Zeit, und man darf meistens nur aus drei Aktivitäten wählen. Gestorben wird mit genau 80, im optimalen Alter.

Eine Zukunftsvision einer Welt, in der wohl keiner von uns freiwillig Leben wollen würde. Ally Condie beschreibt diese Welt schon fast zu real, aus der Sichtweise der jungen Cassia Reyes. Ich habe viel gelesen, dass andere ihre Erzählweise am Anfang zu langsam fanden, ihnen hat die Action am Anfang gefehlt. Ich fand diese Art genau richtig.

Man lernt erstmal die Welt und die Menschen kennen, sieht das am Anfang eben noch alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Doch mit Cassia entdeckt man dann zwar langsam, aber wie ich finde nach und nach im richtigen Tempo, die düstere Seite einer Welt, die einem alles nimmt, was einem lieb und gut ist: den Großvater, die Erinnerung an die Großmutter, den besten Freund, die erste Liebe, sogar für uns „einfache“ Worte und Bilder.

Dabei ist Cassia ein Charakter, in den man sich sehr gut hineinversetzen kann, mit der man sich über den Match mit ihrem besten Freund freuen kann, durch deren Augen man dem Charme des geheimnisvollen Ky verfällt. Aber man leidet auch mit ihr, als sie sich von ihrem Großvater verabschieden muss, als sie über die Zukunft andere entscheiden muss, wenn sie ihrem besten Freund die Wahrheit sagt und er sie nur noch durch schmerzerfüllte Augen ansieht, oder als ihr ihre erste große Liebe weggenommen wird.

Und am Ende, möchte man nur noch mit und für sie kämpfen.

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und erzählt, und die Geschichte fantastisch und beängstigend. Ich hoffe der nächste Teil lässt nicht zu lange auf sich warten, denn wie man im Englischen sagt: „Dear Society, it‘s on!“

Red is the first color of spring. It’s the real color of rebirth. Of beginning.

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Meine Bewertung: 5/5

Besonderes Highlight!

Besondere Leseempfehlung!
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