[TBTB] „Memoirs of an Imaginary Friend“ by Matthew Dicks („Der beste Freund, den man sich denken kann“)

Jun 18, 2015 | 5 von 5, Bücher, Highlights, Rezensionen | 0 Kommentare

Throwback Thursday with books is back! 🙂 Diesmal wieder eine deutsche Rezension, zu einem Buch dass ich damals aber auf Englisch in einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen habe.

„Monsters are bad things, but monsters that do not walk or talk like monsters are the worst.“

„Memoirs of an Imaginary Friend“ ist ein Buch, wie ihr wahrscheinlich noch kein anderes gelesen habt. Denn in diesem Buch erzählt Budo seine Geschichte, und Budo ist der unsichtbare Freund von Max.

Budo ist 6 Jahre alt, was für einen unsichtbaren Freund ein sehr hohes Alter ist. Aber Max braucht Budo immer noch.

Wenn Max in der Schule auf die Toilette gehen will, muss Budo nachsehen und Wache halten. Wenn Max sich zwischen zwei Pullovern entscheiden muss, muss Budo für ihn entscheiden. Wenn Max mit niemand anderem reden kann, ist Budo da. Max braucht Budo, und Budo braucht Max, um zu existieren.

„When I walk, I don’t leave footprints because I’m not touching the ground. I’m touching the idea of the ground.“

Auch wenn Max anders ist als „normale“ Kinder, ist er doch ein wundervoller Charakter den Matthew Green geschaffen hat, genauso wie Budo, und genauso wie jeder andere noch so kleine Charakter in der Geschichte. Man fiebert mit jedem mit, leidet mit allen und trauert um jeden, den wir während der Geschichte verlieren. Damit will ich sagen, dass „Memoirs of an Imaginary Friend“ kein Buch ist, dass man einfach auf die leichte Schulter nehmen kann. Ist am Anfang noch alles ziemlich fluffig und witzig, wird es immer nervenaufreibender und trauriger bis zum Ende.

„I run. I run as fast as I can, which is only as fast as Max imagined that I could run, which is not that fast.“

Ihr werdet lachen, ihr werdet Angst haben, ihr werdet weinen, und zwischendurch werdet ihr euch fragen, wieso tue ich mir das hier jetzt eigentlich an?
Doch am Ende wird es das wert sein. Am Ende werdet ihr euch eure eigenen unsichtbaren Freunde von früher zurückwünschen, und ihr werdet euch abends vor dem Fernseher etwas beobachtet fühlen. Aber das ist okay.

„Every imaginary friend can touch the world,….“

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Meine Bewertung: 5/5

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