„Zwei auf Umwegen“ von Taylor Jenkins Reid

Okt 7, 2015 | 5 von 5, Bücher, Highlights, Rezensionen | 0 Kommentare

Das ist der Moment in dem ich zusammenbreche. Ich schmelze nicht wie Butter oder sacke zusammen wie ein Reifen, aus dem die Luft entweicht, ich zerspringe wie Glas. In tausend Stücke.

„Elfeinhalb Jahre lang waren Lauren und Ryan das perfekte Paar. Doch seit Lauren mit dem Hund häufiger spricht als mit ihrem Mann, kann sie die Wahrheit nicht mehr leugnen: Ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise.

Ein Jahr Trennung soll die Liebe zurückbringen. Sie vereinbaren nur eine Regel: kein Kontakt. Alles andere ist erlaubt. Unsicher, aber auch aufgeregt stürzt Lauren sich ins Leben … doch wird es sie wieder zu Ryan führen?“

transponstersDas Wort „Beziehungspause“ hat seit Ross und Rachel von Friends für viele einen etwas nervigen Beigeschmack, und so war auch ich ein bisschen skeptisch, ob mich die Handlung von „Zwei auf Umwegen“ nicht eher nerven als begeistern würde. Aber nachdem ich „Maybe in Another Life“ so geliebt habe, konnte ich nicht darauf verzichten, noch mehr von Taylor Jenkins Reid zu lesen. Und was soll ich sagen? Sie ist zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden.

Denn Lauren und Ryan sind nicht Ross und Rachel; als Leser verliebt man sich in beide von der ersten Seite an. Die Situationen die sie auseinander treiben kennt man, auch wenn man noch (relativ) jung und unverheiratet ist so wie ich. Oder man kann sich zu hundert Prozent in die Figuren hinein versetzen. Das liebe ich an Taylor Jenkins Reid Schreibstil so sehr. Man verliert sich in der Geschichte, und fühlt sich dabei älter und weiser (Man klingt das seltsam, aber mir fällt keine bessere Umschreibung ein.)

Nur weil man gut ohne jemanden leben kann, heißt das nicht, dass man es auch will.

Was mir bei Taylor Jenkins Reid bis jetzt auch positiv auffällt, ist dass in ihrem Buch nicht unbedingt die Hauptfigur die größte Rolle hat. Sie schreibt Bücher, in denen die Familie eine große Rolle spielt. Lauren hat Geschwister, eine Mutter, eine Oma… und jeder Einzelne ist auf den Seiten so lebendig wie eure eigene Mama, Oma, Schwester… Die ganze Welt dreht sich nicht nur um die Hauptfiguren, und das füllt so ein Buch wunderbar mit Leben und macht es real.

Manchmal sollte man die Kartoffeln einfach nehmen, sich bedanken und sie in den Müll werfen, wenn Mom es nicht sieht.

Ich möchte zur Handlung nichts verraten, denn wie bei so vielen Büchern die ich dieses Jahr gelesen habe, könnte jedes Wort eins zu viel sein. Kommen Sie wieder zusammen nach dem Jahr Trennung? Schaffen Sie es wirklich ein Jahr ohne Kontakt? Wie schwer/einfach ist es eigentlich, von heute auf morgen ohne den Ehemann dazustehen? All das, und viel mehr, solltet ihr selbst mit Lauren und Ryan erleben. Werdet Teil ihrer Familie, es lohnt sich!

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Meine Bewertung: 5/5

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