Wenn jemand Londons überdrüssig ist, ist er des Lebens überdrüssig; denn in London hat man alles, was das Leben bieten kann

von Frankfurt Hahn nach London Stansted

von Frankfurt Hahn nach London Stansted

Im Februar diesen Jahres habe ich eine Woche in London verbracht. Damals hatte ich hier auf dem Blog noch Bilder versprochen. Es hat etwas gedauert, aber jetzt gibt es endlich was zu sehen. An meinem ersten WanderlustWednesday (FernwehMittwoch) 🙂

Stowaway Passenger

Nach London fliegen wir immer mit Ryanair. Es ist billig, und einer der deutschen Ryanair Flughäfen ist noch keine Stunde Fahrt von uns entfernt. Für einen Flug von Deutschland nach London, bei dem Boarding und Security Check länger dauern als der Flug selbst, ist Ryanair in Ordnung, vor allem zu den Spottpreisen. Nur eine Weltreise würde ich in den kleinen Fliegern nicht machen…

Ryanair

Normalerweise nehmen wir dann von Stansted aus den Bus zur Victoria Station. Haben wir dieses Mal auch gemacht, schließlich ist auch das billig und wir haben es nicht eilig. Leider wäre der Rückweg mit dem Bus dieses Mal beinahe schief gegangen. Nachdem drei aufeinanderfolgende Busse einfach nicht aufgetaucht sind, hätten wir beinahe unseren Rückflug verpasst. Die Panik möchte ich nie wieder haben, nächstes Mal müssen dann wohl Zug-Tickets her.

Erste Impressionen

Dieses Mal war es aber noch der Bus, und wir kamen sogar ganz ohne Stau in die Stadt, auch ein erstes Mal. Angekommen an der Victoria Station hatte dann JEMAND*hust* die tolle Idee, dass wir ja zum Hotel laufen könnten, Beine vertreten, nach der langen Bus Fahrt/Flug etc… naja, am Anfang schien das noch eine gute Idee…

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…bis wir dann mit den immer schwerer werdenden Rucksäcken völlig müde und verschwitzt am Hotel ankamen. Aber immerhin waren wir in London Baby. Deswegen waren wir nach einer kurzen Dusche auch direkt wieder happy.

Walking

Unser Hotel war das Queens Park Hotel. Es war sauber, das Frühstück war in Ordnung (für Englische Verhältnisse), und billig war es auch.

Queens Park Hotel

all was wellFür den günstigen Preis den wir bezahlt hatten, war es sogar echt der Hammer. Das Hotel liegt direkt neben Hyde Park, mehrere U-Bahn Stationen sind direkt in der Nähe, eine Einkaufsstraße mit mehreren kleinen Supermärkten, Subway, Starbucks und co. war direkt in der Nebenstraße, und Nachts war es fast unheimlich ruhig in der Straße (also für Londoner Verhältnisse).

 

Kennt ihr das, wenn man manchmal schon bevor man etwas tut das Gefühl hat, das ist jetzt eine ganz schlechte Idee?

panorama

Das Gefühl haben wir im Urlaub oft, wenn wir in einer Stadt einfach anfangen zu gehen… „Sollen wir die U-Bahn nehmen?“ „Och ne, lass uns doch mal ein bisschen gehen…“ Wenn wir Abends dann die Blasen an den Füßen zählen, will aber mal wieder niemand Schuld gewesen sein…

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Aber so weh die Blasen auch tun, und so müde man auch Abends ins Bed fällt… man sieht und erlebt London ganz anders wenn man es zu Fuß erkundet. Manchmal findet man mitten in der Stadt ein Piratenschiff (ich verrate euch nicht wo, das müsst ihr schon zu Fuß selber herausfinden 😉 ), oder man läuft plötzlich Sir Patrick Stewart über die Füße (oder mit den Füßen über Sir Patrick Stewart 😉 ). Außerdem, und gerade als Deutsche mitten im Nirgendwo wo es kaum Starbucks gibt, kann man keine 10 Minuten laufen ohne einem neuen Starbucks zu begegnen. Das geht zwar ins Geld, die Sucht ist aber für den Rest des Jahres erstmal gestillt (naja, oder sagen wir „gedämpft“)

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Zum Glück planten wir voraus und hatten nach dem ganzen Laufen tagsüber, Abends nur noch langes Sitzen im Theater vor uns.

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Wir haben uns zum ersten Mal das Phantom der Oper angesehen, und es war einfach nur fantastisch. Wir hatten zwar nur billige Plätze oben auf dem Balkon, aber ein Musical live zu sehen ist immer toll, egal wo man sitzt. Vor allem beim Phantom der Oper, wo die Schauspieler eigentlich überall rumrennen (sogar auf Augenhöhe mit uns auf dem Balkon). Und alleine um einmal den Kronleuchter fallen zu sehen, lohnt es sich schon.

Phantom of the Opera

Den Abend danach haben wir in Les Miserables verbracht, eines unsere Lieblings-Musicals. Wir waren zum zweiten Mal in London für Les Mis, und hatten uns sogar Karten für die erste Reihe gegönnt. Die waren zwar teuer, aber ich würde sie glaube ich immer wieder kaufen (wenn möglich). Den Schauspielern richtig in die Augen sehen zu können, den Dirigenten und Teile vom Orchester zu sehen, endlich mal alles zu sehen was auf der Bühne passiert… einfach nur WOW. Billige Plätze im Musical sind okay, aber die erste Reihe hat einfach was Magisches.

Les Miserables 31

Was übrigens bei solchen Städtetrips auch noch Spaß macht, alte Fotos aus der Kindheit nachstellen… 🙂

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Außerdem, Hyde Park. Wenn ihr nur für eine Sache Zeit habt in London, dann spaziert wenigstens einmal durch den Hyde Park. Wenn ihr mehr Zeit habt, und das Wetter euch gern hat (was in London leider eher selten passiert, aber naja), dann verbringt einen ganzen Tag dort. Kaffer trinken, lesen, faulenzen, Leute beobachten, euch mit Eichhörnchen anfreunden… hachja, Hyde Park ist toll.

Übrigens habe ich einen FitBit Flex Aktivitätstracker Armband. Eigentlich eher ein Spielzeug, aber es ist schon cool in so einem Urlaub zu wissen, dass man vorm Mittagessen schon das Tagesziel von 10.000 Schritten geschafft hat (= da kann man sich gleich einen Caramel Latte mehr erlauben) oder dass man in 5 Tagen fast 50km gelaufen ist, dabei hatten wir doch extra Oyster Karten für die U-Bahn…

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London war, wie immer, einfach nur toll. Uns eins stimmt auf jeden Fall: dir wird in London niemals langweilig, niemals nie!

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